Heute wird Natürlichkeit hoch bewertet. In unseren Joghurts muss Aloe Vera Gel enthalten sein, das Brot kommt vom Naturbäcker nebenan und unser Bett? Da muss natürlich auch etwas her, was der Natürlichkeit gerecht wird. Zum Beispiel ein Balkenbett.
Ja, der Trend geht tatsächlich immer mehr in Richtung “Back to the Roots”. Und beim Schlafen sind die Deutschen sowieso total wählerisch. Nur das Beste vom Besten muss es sein. Ein Lattenrost muss verstellbare Latten haben und Kopf und Fußbereich müssen genauestens eingestellt werden können. Auch die Matratze muss gefüttert sein mit dem, was die Astronauten schon lange nutzen. Ja… der Liebe Fortschritt. Da ist er wieder.
Im Grunde aber kehren wir im Moment, in Zeiten der Umweltvergiftung und Zerstörung zurück zur Mutter Natur. Und dabei kann ein Balkenbett helfen. Die sehen nämlich nicht nur gut aus, sondern werden aus massiven Hölzern, wuchtig und schwer, hergestellt. Teilweise verwenden die Hersteller keine Metalle wie Nägel oder Schrauben. Warum? Weil das ja auch gar nicht nötig ist bei einer solchen Konstruktion. Die Balken werden ausgefräst und einfach übereinander “gestapelt” bzw. in die Nut gelegt.
Natürlich hat ein Balkenbett aber auch seinen Preis. Teilweise bestehen diese nämlich aus hundertjähriger Sumpfeiche. Und sie ist tatsächlich über hundert Jahre alt, damit sie die typischen Risse beibehält und sich nicht mehr “verziehen” kann. Es gibt aber auch günstigere Varianten aus Rotkernbuche die aber ebenso nicht verleimt sind. Ganz im Gegenteil: Ob Risse oder Astlöcher: Hier darf die Natur noch Natur sein. Und uns gefällt es!
Dazu kommt: Stabiler geht es kaum. Und einfacher aufzubauen ist auch kaum ein anderes Bett. Dafür ist es aber auch gewaltig schwer.
Damit sich keine Wasserflecken oder ähnliches am Holz festhalten können, werden die meisten Balkenbetten geölt (und nicht lackiert!). Ideal also für alle, die mit Allergien kämpfen müssen.
Die Balkenbetten gibt es im übrigen unter anderem im Internet bei PureNature in verschiedenen Größen und Holzfarben.










Hallo Flo,
lustige Webseite hast du da
Ich würde mich freuen wenn du meine auch mal besuchen kommen würdest.
http://www.jahresendseo-day.de
Viele Grüße
Jessi
Habe 8 grosse gehobelte Balken im Sägewerk besorgt und mit einer Zimmermansmässigen Überblattung zu einem Rahmen fügen. In den Rahmen hinein wird dann ein Lattenrost montiert und 4 Füsse unter die Ecken.
Mann kann auch ein einfaches Bett in gewünschter Grösse hernehmen und dann eine rustikale Verkleidung drumherum bauen.
Ein wirklich interessanter Artikel über Balkenbetten. Leider sind diese in der Regel jedoch so teuer das sich Otto-Normalverbraucher diese Betten nicht leisten kann.
Du hast aber Recht. Immer mehr Menschen besinnen sich der alten Tugenden ohne Chemie. Der Trend geht immer mehr zu Öko und das ist auch gut so.
Ja, bei den Betten denken die wenigstens Verbrauchen an Natürlichkeit, Bio, Qualität und Verträglichkeit. Immerhin verbringt man im Bett eine ganze Menge seiner Lebenszeit, von daher sollte man da nicht unbedingt sparen. Aber der Öko-Bio-Trend der letzten Jahre ist ja ersichtlich. Aber immer noch meinen viele Leute mit dem Geiz-ist-Geil-Zug besser zu fahren. Kurzfristig sicher, aber Qualität hat sich bisher noch immer durchgesetzt.
Wenn man einen guten Tischler oder Schreiner im Bekanntenkreis hat, ist der Bau eines Balkenbettes auch keine all zu teure Sache mehr
LG
Andy
Hallo Andy und danke für deinen Kommentar. Das stimmt tatsächlich. Wenn man betrachtet, dass man eine Menge Lebenszeit “auf” so einem Ding verbringt, dann denkt man plötzlich ganz anders darüber nach
ein ” Naturholzbett” selbst gemacht ist doch garnicht so schwer.
In der örtlichen Sägerei mal nach besonderen Hölzern schauen, wer Zeit hat kann auch aus heimischem Garten einen Holzstamm sägen lassen und dann trocknen. Ich hatte Glück, eine alte Zimmerei/Schreinerei musste aufhören, da gabs noch prima gelagertes Holz..
wobei ich dann aus vier Brettern den Bettkasten aufbaute
Was es nicht alles gibt..aber immerhin klingt auf “Sumpfeiche” zu schlafen schonmal grandios! Viele grüße und einen guten Start ins Jahr von HD Flexo
also, die betten sind zwar schon klasse, aber gehört halt echt überlegt, ob man den teuren preis auf sich nehmen will.
Gute Idee, das mit den Preisen … ich habe bei 500 meinen Klick gemacht
die preisvorstellung für ein balkenbett im agemeinen ist hier meiner meinung nach nicht so ganz repräsentativ.
man sollte sich die frage stellen, vieviel geld man überhaupt für ein bett ausgeben möchte.
bei solch einem balkenbett gibt es viel zu viele faktoren, die den preis letztendlich stark beeinflussen:
- was für ein holz möchte ich?
- soll das holz gehobelt, geschliffen, gecarvt, natur sein?
- wie stark/dick sollen die balken sein?
- was möchte ich zusätzlich anbringen?
- welche füße möchte ich gerne?
- baue ich ein lattenrost dazu, oder kaufe ich eins?
- möchte ich das holz zusätzlich noch behandeln?
- wenn ja, womit?
- was habe ich bereits zum verbauen da?
- was für ein kopfteil, wenn überhaupt?
- integrierte beleuchtung?
- integrierter nachttisch?
- intgrierter bettkasten zum ausziehen?
und da gibt es wohl noch einiges mehr!
ales individuelle sachen, die jeder selbst wissen muß.
ein simples balkenbett klopfe ich euch für 150,- zusammen.
so sieht es dann aber trotz guter handwerkelei dann aber auch aus.
die gleiche nummer mit edlem material kommt locker auf das zwanzigfache – wenn die notwendige holzbeschaffung überhaupt legal sein sollte.
ich schlage jedem vor, sich genau zu überlegen, wie das bett aussehen/beschaffen sein soll, sich auf die preise der noch zu beschaffenden materialien einzupendeln, und sein persönliches wunschbett zu bauen.
das hat dann seinen persönlichen, individuellen charakter und preis.
habe mal in meiner jugend ein balkenbett aus alten eisenbahnschwellern gebaut (ordentlich gereinigt versteht sich).
das hat mich 20,- mark befestigungsmaterial gekostet, und war super!
bis dann und wann,
stoppelhopser